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Berichte zum Briefdienst

1. Juni 2007 Briefe mit eigener Briefmarke versenden
Ab dem 1. Juni habe Kunden die Möglichkeit ihre eigene Briefmarke zu gestalten und diese auch als Wertzeichen zu versenden. Möglich macht es der neue Servicedienstleister youpo. Der Versand dieser Sendung erfolgt ganz normal über die Deutsche Post AG. Ein Briefmarkenbogen mit 20 eigenen Briefmarken ist bereits ab 23,80 Euro erhältlich.
Nähere Informationen zu diesem innovativen Service finden Sie unter
www.youpo.de

Franchisekonzepte im Brief und Paketbereich
Das die Post Konkurrenz hat, dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben. Die PIN AG dürften vielen einem Begriff sein. Doch sagen Ihnen die Name "MBE" und "Paktereria" etwas?

Das sind interessante Dienstleistungen im Briefsektor. Mail Boxes Etc. (MBE) bietet eine Vielzahl von verschiedenen Dienstleistungslösungen an, die den Geschäftsalltag von kleinen und mittleren Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen ebenso wie den Alltag von Privatpersonen erleichtern: vom Verpacken und Versenden von Paketen und Dokumenten bis zum Drucken, Kopieren und Konfektionieren von Unterlagen; vom Postfachservice über eine Computer- und Internetnutzung bis zu Büro- und Verpackungsmaterial. Eine interessante Alternative für Kunden den der Service der Deutschen Post nicht ausreicht.

Paketeria versteht sich als "Supermarkt der Dienstleistungen". Untereinem Dach werden verschiedene Dienstleistungen gebündelt angeboten. Die Palette reicht von einem ebay Verkaufsservice über Dienstleistungen der PIN AG bis hin zu einem Fotoservice. Die Dienstleistungspalette wird immer weiter aufgebaut. Ein interessanter Service in der Servicewüste Deutschland

Kein dumping Löhne bei der Post Konkurrenz
Der Streit um Niedriglöhne auf dem deutschen Briefmarkt eskaliert. Einem Gutachten der Bundesnetzagentur zufolge sind die Arbeitsbedingungen bei den neuen Konkurrenten der Deutschen Post keineswegs so dramatisch schlecht, wie das von der Gewerkschaft Verdi und auch der Post dargestellt wurde. Die Kritisierten wehren sich.

Die Bundesregierung müsse gegen "die rechtswidrige Lizenzierungspraxis" der Netzagentur einschreiten "und, wenn erforderlich, auch deren Präsidenten ablösen", sagte Andrea Kocsis vom Verdi-Bundesvorstand. "Hier lässt eine Behörde der Bundesregierung verbreiten, das Problem auf dem Postmarkt seien nicht die Hungerlöhne bei den privaten Briefdienstleistern, sondern die tariflich geschützten Arbeitsplätze bei der Post. Das ist ein nicht zu rechtfertigender Angriff auf alle Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften. Da muss die Regierung gegensteuern."

Mit Blick auf das Auslaufen des Briefmonopols Ende 2007 hatten führende SPD-Politiker, die Post und Verdi vor Lohndumping gewarnt. Die Post und Verdi kritisierten die Bundesnetzagentur und forderten sie ungeachtet der Gutachten-Ergebnisse zum Vorgehen gegen die Konkurrenten auf. Mit dem "angreifbaren Gutachten" wolle die Behörde ihre "verfehlte Regulierungspraxis rechtfertigen", sagte ein Post- Sprecher.

"Unnüblich hohes" Lohnniveau

In dem Gutachten wurden die Dumpinglohn-Vorwürfe von Post und Verdi zuvor entkräftet. Insgesamt sei das Tariflohnniveau der Deutsche-Post-Beschäftigten ein "Sonderfall" und "unüblich hoch" und könne auch nicht als Messlatte für die neuen Anbieter dienen, sagte der Präsident der Netzagentur, Matthias Kurth in Bonn. Von einem "Prekariat" könne nicht die Rede sein. Die Deutsche Post selbst habe in den vergangenen Jahren Tausende von Vollzeitstellen abgebaut und nutze - wie die neuen Anbieter - auch Niedriglöhne. Bei ihr gebe es bei der Entlohnung eine "Zwei-Klassen-Gesellschaft".

Die Entlohnung bei den neuen Anbietern liegt nach dem Gutachten im Schnitt insgesamt bei rund 8,44 Euro pro Stunde (Post: 11,40 Euro) und für Briefzusteller bei 7,94 Euro - und damit über Forderungen für einen Mindestlohn von 7,50 Euro. Die Vorwürfe, die neuen Anbieter beschäftigten Mitarbeiter zu Dumpinglöhnen, wie sie auch von den SPD-Bundesministern Peer Steinbrück (Finanzen) und Franz Müntefering (Arbeit) geäußert wurden, seien pauschal nicht haltbar, sagte Kurth. Durch das Gutachten würden solche Vorwürfe auch nicht gedeckt. "Vier Fünftel der neuen Wettbewerber zahlen mehr als 7,50 Euro."

Die Post selbst habe aber über die Jahre "geräuschlos und auch mit Billigung der Gewerkschaften" Arbeitsplätze in erheblichem Umfang an Subunternehmen mit deutlich schlechteren Arbeitsbedingungen und niedrigeren Löhnen ausgelagert, sagte Kurth. Tausende früher mit eigenen Vollzeitkräften besetzte Post-Filialen seien umstrukturiert und mit nur noch geringfügig Beschäftigten (ohne Sozialversicherung) besetzt oder an Einzelhändler ausgelagert worden. Seit 1997 seien von der Post auf diese Weise im Briefdienst insgesamt 20.000 bis 25.000 Vollzeitstellen abgebaut worden. In gleichem Zeitraum sind laut Netzagentur aber von den neuen Anbietern rund 46.000 neue Stellen eingerichtet worden.

Nach der Sozialklausel im Postgesetz müssten die "üblichen" Arbeitsbedingungen "nicht unerheblich unterschritten werden", erläuterte Kurth. Das sei nach den Ergebnissen nicht der Fall. "Das Übliche ist nicht der Tariflohn der Post, sondern das, was im Wettbewerbsmarkt anfällt." Um einen konkreteren Vergleichsmaßstab zu erhalten, werde die Netzagentur in den nächsten Monaten noch detailliert Daten zu regionalen und lokalen Arbeitsmärkten erheben. Erst dann könne auch darüber entschieden werden, ob eventuell Lizenzen entzogen werden müssten.

18.10.2006
Postmonopole fallen bis 2009

Die EU-Kommission will die europäischen Briefmärkte zum 1. Januar 2009 vollständig für den Wettbewerb öffnen. Die Versorgung der Privatverbraucher soll dabei gesichert werden.

Die EU-Kommission schlug am Mittwoch in Brüssel vor, dann auch die Zustellung von Standardbriefen bis 50 Gramm allen Anbietern zu erlauben. Sollten sich diese Pläne bei den EU-Regierungen und im EU-Parlament durchsetzen, würde der Postmarkt ein Jahr nach der völligen Marktöffnung in Deutschland auch EU-weit liberalisiert werden.

Die Deutsche Post soll nach den Plänen der Bundesregierung bereits 2008 in Deutschland gegen neue Anbieter antreten. Der Markt für Standardbriefe wird in Deutschland auf 6 Mrd. Euro geschätzt. Mit der EU-weiten Marktöffnung könnte die Post dann auch in anderen Ländern gegen die dortigen Ex-Monopolisten antreten.

Vor allem aus Italien und Frankreich, aber auch aus anderen EU-Staaten kommt indes noch Widerstand gegen die Pläne. Die Kommission will diesen damit brechen, dass sie viele Fragen der Postorganisation auch künftig den 25 EU-Staaten überlässt. Post-Chef Klaus Zumwinkel hatte erst am Dienstag vor einer Verzögerung der EU-weiten Marktöffnung gewarnt, um den Wettbewerb nicht zu verzerren. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Post Rückendeckung zugesichert. Die Bundesregierung wolle sich während ihres EU-Ratsvorsitzes in der ersten Hälfte 2006 für faire Rahmenbedingungen einsetzen.

Damit für die Verbraucher auch in ländlichen Gegenden eine Versorgung gesichert bleibt, sieht der Vorschlag von Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy eine Grundversorgung in Form eines Universaldienstes vor. Grundsätzlich soll damit auch künftig mindestens fünf Mal in der Woche ein Briefträger an jedem Haus vorbei kommen. Die Grundversorgung solle zudem bezahlbar bleiben. "Überall wird ein Postdienst mit hoher Qualität gesichert", sagte McCreevy. Auch ein Einheitsporto für einzelne Standardbriefe bleibe möglich. Zur Finanzierung dieses womöglich wenig lukrativen Universaldienstes will die EU-Kommission den Mitgliedstaaten mehrere Möglichkeiten belassen.

15.05.2006
Postkarten verschicken - ganz einfach

Wollten Sie schon immer einmal Ihre persönlichen Motive mit einer Postkarte verschicken?
Dafür gibt es eine Firma, die diese innovative Dienstleistung anbietet. Und das alles ohne das Haus verlassen zu müssen.
Einfach die Rückseite online beschriften, dann das Foto hochladen und die Postkarte wird dann automatisch auf dem Postweg verschickt.
" Im Moment verschicken wir hunderte Von Postkarten für unsere Kunden, Tendenz weiter steigend " so Geschäftsführer Axel Müller.
Das briefdienst.biz Team hat diese Dienstleistung gründlich geprüft und kann diesen Service jeden Kunden empfehlen, der unkompliziert eigene Motive per Postkarte verschicken möchte.

www.postkarte-verschicken.de

30.03.06
Private Postdienstleister bieten schnelleren sowie kostengünstigen Service an.

Die Post AG bekommt im Briefdienst deutschlandweit Konkurrenz. Immer mehr Firmen und Behörden, und auch Privatkunden lassen die Briefe von der Konkurrenz transportieren.

Dabei sind Einsparmöglichkeiten von 20 - 30 % möglich. Einige Wettbewerber der Post AG haben mittlerweile ein Marktanteil von regional 10% erreicht. Bundesweit liegt der Marktanteil bei rund 5%. Die meisten privaten Postdienstleister verdienen vor allem über die Zustellung in ihrer Region, wobei sie auf die unterschiedlichste Weise das Postmonopol umgehen.

Bei der Firma "Südmail" wird jede Briefsendung digital fotografiert und mit einem Barcode versehen, dadurch ist eine lückenlose Sendungsverfolgung möglich. Dort werden mittlerweile einige Zehntausend Briefe pro Tag befördert.

Einige andere Konkurrenten wie "per Rad" oder "s-mail" kommen ebenfalls auf tausende Briefe pro Tag. Dabei geht die Dienstleistung oftmals über den Service der Deutschen Post AG hinaus. Kostenlose Abholungen der Briefe bei den Firmen gehören bei einigen Konkurrenten der Deutschen Post zum angenehmen Standard.


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